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Diabetes-Spürhunde: Woher wissen diese Hunde denn, wann Gefahr im Verzug ist?

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Gefragt von Eva

Diabetes-Spürhunde: Woher wissen diese Hunde denn, wann Gefahr im Verzug ist?

default Expertenteam antwortet:

Hallo Eva,

wenn man das schon so genau wüßte....

Vermutungen sind: der Geruch des Körperschweißes verändert sich, Muskelzittern zeigt sich und die leichten Verhaltensänderungen können Hunde als gute Beobachter von Körpersprache wahrscheinlich auch sehr schnell bemerken.

Bei einer starken Überzuckerung entsteht Azeton (Geruch wie bei Nagellack), das über die Atemluft ausgeschieden wird. Das können auch Menschen mit einem guten Geruchssinn feststellen.

Die Unterzuckerung geht leider nicht mit so deutlichen (für uns Menschen wahrnehmbaren) Geruchsveränderungen einher. Es ist unumstritten, dass Hunde Veränderungen im Geruch viel schneller und intensiver wahrnehen können (man denke nur an Drogen- oder Srengstoffspürhunde).

Vor allem nachts können Hunde bei alleinstehenden Diabetikern mit einer normalerweise sehr guten Wahrnehmung ihres Blutzucker-Status oder bei Kindern die Lebensqualität erhöhen, weil Ängste genommen werden, die Unterzuckerung nachts nicht zu bemerkenn. Und weil Eltern mal wieder durchschlafen können.

Sind es im Schlaf vielleicht sogar Automatismen (z.B. plötzliches Greifen und Schmatzen), die durch die Beeinflussung des zentralen Nervensystems hervorgerufen werden können, die der Hund bemerkt? Da gibt es noch viel zu forschen.

Was unter wissenschafltich akzeptierten Bedingungen( oje, mit Hunden im Krankenhaus) nicht einfach werden wird.


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