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Hunde hatten immer Aufgaben,aber sind die neuen auch artgerecht?

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Gefragt von Kerstin

Hunde hatten immer Aufgaben,aber sind die neuen auch artgerecht?

default Expertenteam antwortet:

Hallo Kerstin,

die Frage nach artgerechter Beschäftigung zieht sich durch viele Bereiche der Tierhaltung. Es gibt Pferdefreunde, die nur die Haltung von Pferden auf der Wiese als artgerecht ansehen und jegliche Art der Reiterei ablehnen. Es gibt vermehrt Diskussionen zur Tierhaltung im Zoo und im Zirkus. Die Haltung von Fischen, Vögeln und Exoten in privater Hand wird vor allem wegen mangelnder Sachkunde kritischer gesehen, als vor einigen Jahren und soll zunehmend gesetzlich reglementiert werden.

Ein Beispiel zum Schmunzeln: es ist verboten, Meerschweinchen in der Schweiz alleine zu halten. Damit die Eltern (nach Auszug ihrer Kinder, für die meistens die Nager angeschafft wurden) nicht jahrzehntelang Lebenspartner für das verbleibende Meerschweinchen  "nachkaufen" müssen, gibt es Meerschweinchen zu mieten. Wir finden eine gute und pragmatische Lösung.

Haben Mienensuchhunde, Rauschgiftschnüffelhunde, Jagdhund, Hunde- die den ganzen Tag auf dem Soga verbringen- eine artgerechte Beschäftigung? Eine schwierige Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt.

Die meisten Rassen, die es weltweit gibt, wurden für eine Beschäftigung gezüchtet, und damit hatten die Hunde die Gelegenheit sich zu vererben, die sich für diese Aufgabe besonders gut geeignet haben. Vielleicht sogar besonders passioniert waren.  Und Freude an einere Aufgabe zu haben, könnte sogar eine Definition für "artgerecht" sein.


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1 Kommentare

Am 27.11.2014 kommentierte Das Expertenteam:

„Hallo Kerstin,
wenn die Grundbedürfnisse des Hundes erfüllt sind, die Ausbildung artgerecht (der Hund versteht, was man von ihm möchte und kann es auch tun) und ohne Zwang durchgeführt wurde. dann würden wir die Frage eindeutig bejahen.

Durch ihr Leben im Rudelverband sind Hunde sehr soziale Wesen, extrem anpassungsfähig und bei manchen Rassen spricht man sogar von dem "will to please", also, dem inneren Antrieb Herrchen oder Frauchen zu "gefallen".

Zeiten, in denen der Hund nicht im Job ist, sondern spielen und toben darf, sind ganz wichtig. Beim Blindenführhund ist das der Moment, wenn er das Führgeschirr nicht trägt und diese Zeiten sind fest einzuplanen.“


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