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Wer kann die kosten Übernahme für einen Diabetiker- Warnhund übernehmen? Kranken...?

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Gefragt von Volker

Wer kann die kosten Übernahme für einen Diabetiker- Warnhund übernehmen? Krankenkasse, DRVB, LVR haben abgelehnt.

default Expertenteam antwortet:

Hallo Volker,

ja, das ist ein Problem, denn die deutschen Krankenkassen (scheinbar  im Unterschied zu den niederländischen) tragen die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden nicht.

Die einzige Ausnahme sind Blindenführhunde, die als "anerkanntes Hilfsmittel" von Krankenkassen  bezahlt werden.

Diabetikerwarnhunde werden unter Anleitung eines Trainers mit dem Diabetiker zusammen ausgebildet, also in der Familie. D.h. dass die Kosten (Fahrten zum Trainingsort oder Hausbesuche des/der Trainerin) neben der Anschaffung des Hundes und der laufenden Kosten (Tierarzt, Ernährung, Versicherung) müssen im Unterschied zu einem Blindenführund selber getragen werden. Man kann einen fertig ausgebildeten kaufen, oder wenn er die Eignung hat eine Hypoglykämie zu erschnuppern, einen Familienhund ausbilden lassen.

Die Ausbildungskosten sind nicht meist nicht so hoch wie bei einem Blindenführhund (von 3.000 bis 20.000 scheint die Spannbreite zu sein) und alle anderen Kosten "rund um Hund", muss auch jeder gesunde Hundehalter tragen.

Die Ausbildungskosten variieren  wie gesagt gewaltig, je nach dem ,was der Diabetiker von seinem Hund erwartet (und das kann von "verlässlichem Anstupsen", bis zu "Holen des Telefons oder Drücken eines Notknopfes" reichen).

Manche Hilfsorganisationen vermitteln Sponsoren und Diabetiker, die sich die Ausbildung nicht leisten können. Am besten im Internet mal schauen, wo in der Nähe der Postleitzahl, wo Du wohnst, Trainer zu finden sind, die zum Teil schon Erfahrung mit Hilfsorganisationen haben.

 


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3 Kommentare

Am 15.11.2015 kommentierte a.Roemer:

„Ich habe schon seit 10 Jahren einen signalhrhund von einer blindenfhrhund ausbilderin ausbilden lassen musste die kosten SE!bst tragen.habe auch versucht Spendengelder zu bekommen erfolglos,da es nicht im Hilfsmittel Katalog verzeichnet ist.der Grund ist der dass kein beruflich anerkannter Assistenz trainerr verband einen bundesweiten Antrag beim Bundesverband der gesetzlichen Krankenkassen gestellt wurde.,somit also kein Hilfsmittel darstellt, wie der blindenfhrhund..solange dies nicht geschieht, wird es nie anerkannt als Hilfsmittel. .ich hatte auch verschiedene Hunde Trainer für assistenstenzhunde angefragt, keiner möchte den Anfang wagen.es hat natürlich mit kosten zu tun. Und weil es in Deutschland schwierig ist wissenschaftliche beweise zu erbringen, dass so ein Hund wirklich zuverlässig helfen kann.es müssen noch gemeinsame Verbände erst von Handwerkskammer anerkannte Prüfungen erfolgen, dann sollten sie sich in einem Bundesverband zusammenschließen, am besten für jedes Bundesland mindestens ein Landesverband und dann den besagten Antrag auf Eintrag als Hilfsmittel stellen.so müsste der Ablauf sein und das scheint noch weitere 10 Jahre zu dauern., wenn nicht. Ein Wunder geschieht.“

Am 23.09.2015 kommentierte Britta Harms:

„Meine Signalhündin wird seit 1 Jahr mit mir von einer Trainerin für Assistenzhunde ausgebildet. In Kürze ist Prüfung. Die Kosten von 3000 Euro hab eich versucht durch Sponsoring etwas aufzufangen, allerdings werden sehr ungern spenden an Privatpersonen gezahlt. Trotz umfangreicher Suche-nichts! Ich habe dann den Betrag monatlich in Raten abbezahlt. “

Am 22.09.2015 kommentierte Volker:

„Ich hebe bereits eine Trainerin gefunden in meiner nähe, PLZ 41xxx, nur steht halt die Finanzierung nicht und ich bin auf der suche nach Sponsoren hierfür. Die Stadt hat angekündigt schon mal auf die Hundesteuer zu verzichten, Nun muss ich Stück für Stück weitere suchen und ins Boot holen, wäre super wenn sich evtl. auch hier jemand melden könnte der schon Erfahrungen gesammelt hat.“


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