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Ist jeder Hund für alles geeignet?

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Artikel von
Expertenteam

Ist jeder Hund für alles geeignet?

Bei fast 450 Rassen ist bestimmt für jeden etwas dabei, aber was erwarte ich?

Nicht unbedingt, es schon Rassen, die man als seinen allerersten Hund überhaupt, also ohne jegliche Erfahrung und Unterstützung, nicht unbedingt auswählen sollte.

Dazu gehören vor allem Hunde mit einem hohen Schutzpotential, die in Situationen sehr selbstständig entscheiden müssen- weil Herrchen oder Frauchen nicht immer da ist (z.B. Herdenschutzhunde).

Andererseits gibt es auch bei den auf den ersten Blick sehr menschenbezogenen Hunden (z.B. Golden oder Labrador Retriever) Vertreter ihrer Rasse, die eine echte Herausforderung für ihre Halter sind. Vor allem, wenn in der Ausbildung, bzw. Sozialisierung etwas schiefgelaufen ist.

Ein hoher Intelligenzgrad wird Rassen wie Border Collie, Schäferhund oder auch dem Pudel attestiert. Diese Hunde können sehr schnell viel lernen, z.B. Tricks, Zirkuslektionen, Drogenhunde, Assistenzhunde.....

" Jack Russel sitzt auf hochgestrecktem Bein Jeder Hund kann Tricks lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

Macht Klugheit Erziehung einfacher? Nicht immer, denn wenn diese Hunde "gelangweilt" sind, dann suchen sie sich aktiv Aufgaben - die nicht immer unserem Wunsch entsprechen.

Beschreibungen häufig zu findender Eigenschaften und Bilder verschiedener Rassen findet man hier. Selbstverständlich kann es sich nur um eine erste Annäherung an seinen Traumhund handeln, denn Forderungen, wie„ braucht Familienanschluss; braucht eine frühe Prägung auf fremde Menschen, Hund und Umwelt; braucht eine konsequente Erziehung“  tut allen Hunden gut und ist die Grundlage für ein vertrauensvolles Mensch-Hunde-Team, unabhängig von jeder Rasse.

Unsere Empfehlung ist, sich eine Rasse auszusuchen, die gut zum eigenen Lebensumfeld passt. Wer gerne mit seinem Hund aktiv ist und ihn fordert, der kann die Erwartungen an Beschäftigung, die manche Rassen deutlich einfordern, gut erfüllen. Wo sich ein Hund eher dem normalen Familienablauf anpassen soll, ist man mit einer weniger spezialisierten Begleithunderasse besser bedient.

Die hilfreichen Fragen, die Sie sich als Hundehalter in spe zu Ihrem Hund stellen, lauten:

Welche Größe, welches Temperament, kurzes oder langes Fell, darf haaren, soll aufpassen, besonderes sportlich, sehr menschenbezogen (nur eine Person oder mehrere)?

Die hilfreichen Fragen zu Ihrem Lebensumfeld;

Wie viel Zeit haben Sie für Gassi-Gehen, Spiele, Ausbildung, ist der Hund viel alleine, haben Sie einen Garten oder leben Sie in der  Stadt, sind kleine Kinder in der Familie?

Und natürlich Ihre Hundeerfahrung, die gerne realistisch eingeschätzt werden darf. („Als ich noch ein Kind war, hatten wir vor 30 Jahren einen Hund, der kam aber nicht ins Haus….“).


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