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Hunde im Bett

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Artikel von
Expertenteam

Hunde im Bett

Das Thema spaltet selbst frisch Verliebte und wird von Hundeliebhabern sehr kontrovers diskutiert. Gibt es ein Falsch und Richtig?

Hund im Bett

Das sagen Tierhalter:

Contra „Hunde im Bett“:

Haare – Blähungen - Bluten während der Läufigkeit - leckt an ekeligen Sachen und wälzt sich in Kot - schnüffelt am Hintern anderer Hunde – sabbert – riecht - schwer wieder abzugewöhnen  - kann ein Dominanzproblem werden - Flöhe und Zecken werden übertragen – vom Bett springen nicht gut für die Gelenke – Probleme mit dem Rücken bei dem Halter

Pro „Hunde im Bett“:

gehört zur Familie -  für mich wie ein Kind – es irgendwann zu verbieten, ist Liebesentzug – kuschelig – wärmt das Bett – gut fürs Einschlafen – mit Konsequenz zu ändern – kleine Hunde kein Problem - tut mir als Halter einfach gut

Auffallend: viele Contra Argumente sind eher faktisch, viele Pro Argumente eher emotional geprägt, das liegt in der Natur der Beziehung Mensch-Hund und ist auch gut so.

Und das sagen Tierärzte:

5 Gründe, warum Ihr Hund nicht in Ihrem Bett schlafen sollte

Wenn Sie Ihren Hund mit in Ihrem Bett schlafen lassen, mag das vielleicht gemütlich sein, aber nicht unbedingt gesund. Erfahren Sie hier, warum ein Hund besser nicht ins Bett gehört.

1. Übertragung von Bakterien und anderen Keimen

Ihr Hund sollte nicht in einem Bett mit Ihnen schlafen, weil Hunde Bakterien und andere Keime übertragen können, die Sie über die Atemwege aufnehmen. Lassen Sie daher auch Ihr Kind nicht mit dem Hund in einem Bett schlafen.

2. Ruhebedürfnis wird gestört

Der Hund in Ihrem Bett kann Ihren Schlaf stören. Sie können nicht durchschlafen, werden nachts häufiger wach und somit ist Ihr Schlaf nicht mehr so ruhig und tief, wie er zur Erholung eigentlich sein sollte.

3. Störung der Rangordnung

Ihren Hund mit im Bett schlafen zu lassen, kann die Rangordnung stören. Allerdings teilen sich hier die Meinungen: Während die einen meinen, dass das Schlafen des Hundes im Bett dazu führt, dass der Hund den Menschen nicht mehr als „Rudelführer“ ansieht und seinen Befehlen nicht mehr folgt, meinen die anderen, dass es kein Rangordnungsproblem gäbe. Denken Sie daran, dass Sie als Hundehalter auf jeden Fall das Sagen behalten sollten.

4. Ein Hund ist kein Kuscheltier

Manchen Hundehaltern dient der Hund im Bett als Kuscheltier – sie fühlen sich geborgen und getröstet, wenn der Hund neben ihnen liegt. Allerdings kann das in vielen Beziehungen auch zum Streit führen. Es gibt Fälle, in denen der Hund keinen anderen mehr als Sie und sich selbst ins Bett lässt – und Ihren müden Partner, der in Ihr Bett möchte, anknurrt oder sogar beißt.

5. Vermenschlichung

Der Punkt der Vermenschlichung von Hunden wird rege diskutiert. Die eine Seite vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht mit ins Bett gehören, weil es nun mal Tiere sind und diese ihren eigenen Schlafplatz in Form eines Körbchens oder einer Decke haben sollten. Es liegt nicht in der Natur des Hundes, in einem Bett zu schlafen oder auch Kleidung zu tragen. Die andere Seite ist jedoch der Überzeugung, dass es nichts mit Vermenschlichung zu tun hat, wenn ein Hund im Bett schläft.

Tipp:

Wenn Sie Ihren Hund im Bett schlafen lassen möchten, sollten Sie auf eine gründliche Hygiene achten und stets überprüfen, wie gehorsam Ihr Hund ist. Falls Sie merken, dass Ihr Hund nicht mehr so gut gehorcht oder dass er Ihr Bett gegenüber anderen verteidigt, lassen Sie ihn lieber im Körbchen schlafen.

 Quelle: http://www.tiermedizinportal.de/magazin/5-grunde-warum-ihr-hund-nicht-in-ihrem-bett-schlafen-sollte/160116

Das sagen wir:

Die Entscheidung liegt bei jeder Familie selbst, Vorwürfe oder Horrorszenarien nützen nichts, aber regelmäßige Maßnahmen können Risiken minimieren. Dazu gehören vor allem Hygienemaßnahmen, die eigentlich auch sonst gelten, z.B. :

·         Häufiges Betten beziehen

·         Schutzdecke oder Schutzhöschen (Läufigkeit)

·         Nur am Fußende schlafen lassen

·         Entwurmung und Flohprophylaxe  in Absprache mit der Tierarztpraxis (regelmäßig)

·         Immer mal wieder aus dem Bett verbannen (dann ist es für den Hund gewohnte Routine)

·         Hund bei Bedarf mit geeignetem Shampoo duschen

·         Regelmäßig nach Ungeziefer absuchen, vor allem nach Waldspaziergang

und bitte  mal generell über Zähneputzen nachdenken, Hunde haben mehr als 400 verschiedene Bakterien in der Maulhöhle.

Aber das ist noch mal "ein Thema" für sich….

 


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