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„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Artikel von
Expertenteam

Hundesteuer

Was ist Hundesteuer?

Eine Aufwandsteuer, mit der Gemeinden das Halten von Hunden besteuern. Diese Steuer wird nicht für eine Leistung erhoben, sondern zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben genutzt.  Das Grundgesetz Art. 105 Abs. 2a (örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuern) ist die Grundlage

Also bleibt das Aufheben von Hundekot auch weiterhin die Aufgabe von uns Haltern und nicht die des Straßenverkehrsamtes.

Hundesteuer wird als Jahressteuer pro Hund erhoben. Der Steuerpflichtige ist der Hundehalter. Für die Haltung anderer Tierarten gibt es vergleichbare Steuern nicht.

Die Gemeinden (Kommunen) erstellen eine Hundesteuersatzung, die dann als Rechtsgrundlage für die Erhebung der Hundesteuer gilt. Auch Befreiungsmöglichkeiten und die Höhe der Steuer werden in der Satzung festgelegt.

Am besten fragt man bei der Gemeinde nach, in der der Hund gehalten werden soll, denn Satzungen können von Gemeinde zu Gemeinde erhebliche Unterschiede aufweisen.

Die kommunale Aufwandsteuer wird ausschließlich auf die Haltung von Hunden, nicht auf die Haltung anderer Tiere erhoben. Sie wird von den Städten und Gemeinden als zusätzliche fiskalische Einnahmemöglichkeit beim Ausgleich der kommunalen Haushalte gesehen. Sie dient auch dem Ziel,  die Zahl der Hunde im Gemeindegebiet zu begrenzen und hat damit eine ordnungspolitische Aufgabe.

Wie hoch ist die Hundesteuer?

Die Höhe der Hundesteuer hängt oft davon ab, ob ein zweiter oder sogar dritter Hund (pro Haushalt, nicht pro Halter!) gemeldet ist. Der zweite ist dann leider nicht der preiswertere Hund, sondern meistens vervielfacht sich die Höhe mit jedem Hund der dazu kommt (ordnungspolitischer Zweck) zu viele Hunde wollen die Kommunen nicht gerne haben.  Die Hundesteuer ist oft für bestimmte Hunderassen (sogenannte „Kampfhunde“ oder „Listenhunde“) stark erhöht. Auch hier gilt: am besten fragt man bei der Gemeinde nach, in der der Hund gehalten werden soll, denn Satzungen können von Gemeinde zu Gemeinde erhebliche Unterschiede aufweisen. In vielen Bundesländern gibt es Rasseliste, aber auch die Möglichkeit Auflagen zur Hundehaltung über das Bestehen eines Wesenstestes zu reduzieren.

" Am Thema Hundesteuer kommt keiner vorbei

 

 

 

 

 

 

 

Eine erste Information kann über folgenden Link eingeholt werden, sollte aber die Nachfrage bei der Gemeinde nicht ersetzen, weil höhere Gebühren für „Listenhunde“ entstehen können.

Welcher Hund ist befreit?

  • Hunde, die zu gewerblichen Zwecke gehalten werden und fast immer Blindenführhunde.
  • Die Befreiung gilt für ein Jahr. Hundesteuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für:
  • Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe Blinder, Tauber oder sonst hilfloser Personen dienen       
  • Hunde, die die Prüfung für Rettungshunde oder die Wiederholungsprüfung mit Erfolg abgelegt haben und für den Schutz der           Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen
  • Gebrauchshunde von Forstbeamten und Angestellten im Privatforstdienst, Berufsjägern, beauftragten Feld- und Forstaufsehern und         bestätigten Jagdaufsehern in der für den Forst-, Feld- oder Jagdschutz erforderlichen Anzahl
  • Gebrauchshunde für Herden in der erforderlichen Zahl

Quelle: http://www.meldebox.de/Hundesteuer/befreiung.php

 

Auch für Assisstenzhunde (z.B. Hypo- Hunde, die speziell ausgebildet werden, bei Diabetikern eine Unter- zuckerung anzumelden) nimmt die Diskussion zur Hundesteuerbefreiung zu.


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