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Unsere läufige Prager Rattler Hündin hangt die ganze Zeit über mit der Schnute a...?

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“


Gefragt von Maria Schmidt

Unsere läufige Prager Rattler Hündin hangt die ganze Zeit über mit der Schnute an ihrer Schnalle.Sollte man sie lieber sterilisieren lassen,

default Expertenteam antwortet:

Hallo Maria,

das kann im Zusammenleben mit der Hündin bestimmt ein bisschen "nervig" sein. Vor allem, wenn sie danach ihren Menschen leckt. Andererseits, während der Läufigkeit ist es normal und gut, dass sie sich sauberhält.

Dauerndes Lecken kann auch zu einer Art Teufelskreis führen (sie leckt, die Haut wird feucht und trocknet wieder, es juckt - sie leckt usw.).

Wie auch immer du und deine Tierärztin/dein Tierarzt zusammen entscheiden, vorher ist folgendes zu klären: ist deine Hündin denn besonders lange läufig? Achte bitte auch besonders auf anderen Ausfluss aus der Scheide ("Schokoladenpuddingfarbenen", oder sogar Eiter). Besser, wenn eine Tierärztin/ein Tierarzt dir nach einer Untersuchung die beruhigende Gewissheit geben können, dass eine Gebärmutterentzündung ausgeschlossen werden kann. (Bitte auch darauf achten, ob sie besonders viel trinkt, denn eine Gebärmutterentzündung kann auch mal geschlossen sein, d.h. es wird kein Ausfluss nach außen treten) Sollte das der Fall sein, muss die Gebärmutter entfernt werden, danach ist sie dann kastriert.

Übrigens muss für die "Entfernung eines Körperteiles, also einer Amputation" (in dem Fall der Gebärmutter) ein vernünftiger Grund vorliegen, das fordert das Tierschutzgesetz.

"Nach § 6 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes in der geltenden Fassung vom 25. Mai 1998
(BGBl I, S. 1105) ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen
oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder
Geweben eines Wirbeltieres verboten. Jedoch gilt das Verbot nicht, wenn der Eingriff
im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation geboten ist (§ 6 Abs. 1 Nr. 1a) bzw. zur
Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken
nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung
vorgenommen wird (§ 6 Abs. 1 Nr.5). Der Tierarzt muss zum
Wohle des Tieres abwägen, ob der Nutzen des Eingriffs mögliche Nachteile oder Risiken
überwiegt"



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