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Keine Zusatzstoffe?

„Ein Hund lebt nicht von Fleisch allein“

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Artikel von
Expertenteam

Keine Zusatzstoffe?

Informiert durch die Kennzeichnung in der Deklaration (über die E – Nummern) , kann jeder entscheiden, was er füttern möchte und was nicht.

Mögliche Zusatzstoffe in Hundefutter von A wie Antioxidans bis V (Vitamin)

Bitte Fakten statt Verteufeln.

Antioxidantien: Stoffe, die das Ranzigwerden von Fetten, Vitaminen oder Aromastoffen  verhindern. Vitamin C (oder Ascorbinsäure) verhindert das Braunwerden (Oxidieren) von Obst, BHA (E 320) oder BHT (E 321) sind synthetische Antioxidantien und verhindern das Ranzigwerden von Fettsäuren.

Emulgatoren vermischen zwei Flüssigkeiten, die sich normalerweise nicht miteinander vermischen lassen, z.B. Öle und Wasser. Verwendung finden Lecithine (E 322) und Glyceride (E 471).

Farbstoffe gleichen verarbeitungsbedingte Farbverluste aus. Auch der Farbton verschiedener Chargen (hergestellt in einem Prozessablauf) wird über Farbstoffe angeglichen. Außerdem sehen mit Farbstoff versetzte Produkte attraktiver für viele Verbraucher aus. Zuckerkulör (E 150 a-d) gibt Produkten eine bräunliche Farbe. Eisenoxid (E172) färbt ein Produkt rötlich.

Feuchthaltemittel regulieren den Feuchtigkeitsgehalt und verhindern sein Austrocknen. Sorbit (E 420) und Glycerin (E 422) werden eingesetzt.

Füllstoffe bilden einen Teil des Volumens eines Produktes, ohne aber verwertbare ENERGIE beizutragen. Als Ballaststoff in Form von unverdaulichen Fasern unterstützen sie die Darmgesundheit. Cellulose ( E 460) ist ein häufig verwendeter Zusatzstoff.

Geliermittel machen Flüssigkeiten zu Gelee. Damit sind sie ein Verdickungsmittel. Pektin ( E 440) kommt zum Einsatz auch beim Marmeladekochen.

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Konservierungsstoffe hemmen Bakterien- und Schimmelpilzwachstum und damit werden Verderb und Lebensmittelvergiftungen verhindert. Sie verlängern die Haltbarkeit und dienen vorbeugendem Gesundheitsschutz. Sorbinsäure (E 200) und Benzoesäure (E 210) sind bekannte Konservierungsstoffe.

Säuerungsmittel erzeugen einen sauren Geschmack und hemmen das Wachstum von Mikroorganismen. Citronensäure (E 330) oder Milchsäure (E 260) säuern Futtermittel an.

Verdickungsmittel erzielen eine sämige Konsistenz und binden die Flüssigkeit in einem Produkt. Johannisbrotkernmehl (E 410), Guar (E 412) werden häufig in Tiernahrung eingesetzt. 

Vitamine, wie Tocopherole (Vitamin E) sind ebenso Zusatzstoffe und führen die E Nummern E 306 – E 309.

Auch beim Kochen wurden und werden Zusatzstoffe eingesetzt, um die Konsistenz oder die  Haltbarkeit zu verändern.  Zusatzstoffe wie Salz (Pökeln),  Essig (Einmachgurken) oder Zucker (Marmelade), Natriumcarbonat (in Backpulver) oder  Eigelb (traditioneller Emulgator, z.B.  in Mayonnaise) werden seit sehr langer Zeit eingesetzt.

Sie bieten die Möglichkeit, saisonabhängige Lebensmittel zu bevorraten und damit eine jahreszeitlich unabhängige und ausgewogene Ernährung zu garantieren.


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