Erziehung /
Richtig Erziehen /
Freilaufenden Hunden begegnen

„Sitz, Platz, Aus – das kleine Einmaleins“

default
Artikel von
Expertenteam

Freilaufenden Hunden begegnen

Am besten versuchen, sich mit dem anderen Halter zügig abzusprechen

Ein freilaufender Hunde kommt uns auf unserem täglichen Spaziergang entgegen

Jeder Hundehalter trägt die Verantwortung,  auf andere Hundehalter und Mitmenschen Rücksicht zu nehmen. Dazu gehört auch das vorausschauende Spazierengehen. Begegnet man anderen Hunden, ist es vernünftig, dass sich die Hundehalter untereinander verständigen, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt.

Der Hund ist ein Bewegungstier. Er braucht je nach Alter und Rasse einen artgerechten Auslauf und dieser findet bei vielen Hundehaltern in Wald und Feld oder in Parks statt. Hier kann es schnell zu Missverständnissen und Ärger kommen, wenn einige Grundregeln nicht eingehalten werden. Insbesondere wenn viele Menschen und Hundehalter unterwegs sind, ist Disziplin gefragt. Was mache ich nun als Hundehalter, wenn ich auf andere Hunde treffe?

Ein Beispiel:

Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren. Ihr Hund läuft frei. Jetzt kommt Ihnen ein Hundehalter mit seinem Hund an der Leine entgegen. Was ist hier angebracht? Aus Rücksicht sollten Sie ihren Liebling heranrufen und anleinen. Vielleicht ist ja der andere Vierbeiner unverträglich oder ängstlich.

Umgekehrt kann es passieren, dass Ihr Hund an der Leine geht, und ein anderer Hund kommt Ihnen frei entgegen. Wenn Sie nicht möchten, dass dieser Hund an ihren Hund herankommt, sollten Sie sich schon von weitem mit dessen Halter verständigen. Bitten Sie ihn höflich, seinen Hund anzuleinen. Unschön wird es, wenn der freilaufende Hund nicht auf den Rückruf des Besitzers hört und trotzdem ihren Hund bedrängt. Erst wenn es alle Beteiligten möchten, sollten sich die Hunde begrüßen dürfen.

Wenn beide Hunde frei sind, dann ist es für die Hundehalter meist in Ordnung, dass die Tiere sich „beschnüffeln“.
 


2 Kommentare

Am 23.11.2014 kommentierte Das Expertenteam:

„Hallo Eva,
für deine Tochter ist das erstmal Stress und für dich auch.
Aber es gibt ein paar Tipps, die die Situation entschärfen können.
Erst mal das, was ihr bitte nicht macht:
dem Hund in die Augen starren, weglaufen, deine Tochter hektisch auf den Arm nehmen (dann ist sie est recht interessant für den Hund und er springt vielleicht hoch), mit den Händen fuchteln, schreien oder nach dem Hund schlagen.

Jetzt das, was ihr beide macht:
Wenn ihr nebeneinander steht, nimm deine Tochter an die Hand, rede beruhigend mit ihr und geht weiter, den Hund dabei ignorieren und nicht anschauen. Wenn deine Tochter weiter weg von dir ist, ihr mit möglichst viel Ruhe (und das ist für eine Mutter in der Situation das Schwerste) sagen, dass sie ruhig stehenbleiben soll, nicht weglaufen und dich anssehen soll und, dass du gleich zu ihr kommst.Dann gehst du mit normalem Tempo zu ihr, nimmst ihre Hand und ihr geht langsam weiter, weg von diesem Hund.
(Sollte ein Besitzer in der Nähe sein, kann man durchaus den Hinweis geben, dass ihr solche Sitationen sehr unangenehm findet, weil ihr den Hund nicht kennt und er seinen Hund zukünftig bitte bei Fuß gehen lassen soll oder ihn anleinen .

Wir haben hier nicht den schlimmsten Fall (Kontakt mit einem Hund, der zubeisst) beschrieben, denn die meisten Hunde sind als "freundlich und Menschen gewöhnt" anzusehen. Alleine diese Überzeugung, dass nichts passieren wird, gibt hoffentlich die nötige Portion Ruhe und das Selbstbewusstsein, das verhindert, in Panik wegzulaufen. Diese Reaktion ist die schlechteste, denn ein Hund ist immer schneller.“

Am 19.11.2014 kommentierte Eva:

„Wie soll ich mich verhalten, wenn mir ein freilaufender Hund entgegen kommt und auf meine 4 Jahre alte Tochter zustürmt? “


Kommentieren
Luxus

Artikel der Woche:
Luxus

Zum Artikel
So verdauen Hunde

Letzte Woche:
So verdauen Hunde

Hier nachlesen