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Ständiges Bellen

„Sitz, Platz, Aus – das kleine Einmaleins“

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Artikel von
Expertenteam

Ständiges Bellen

Warum bellen Hunde und was kann ich dagegen machen

Wenn mein Hund ständig kläfft ...! Warum bellen Hunde eigentlich?

Kennen Sie auch Hunde, die oft, lang anhaltend und scheinbar grundlos bellen? Das kann dann schon mal lästig werden. Für den Besitzer sowieso, aber auch für seine Mitmenschen. Und wenn dann noch andere Hunde mit in das Konzert einfallen, kann sich das Ganze schnell zu einem echten Problem entwickeln!

Bellen ist nicht, wie oft fälschlich angenommen wird, eine Tiersprache. Hunde kommunizieren untereinander anders. Wie auch ihre Vorfahren, die Wölfe, verständigen sie sich meist durch eine vielfältige Körpersprache, durch Mimik, durch ein bestimmtes Verhalten oder durch Gerüche, und nur ganz selten durch Bellen. Auch Wölfe bellen, jedoch nur in wenigen Situationen. Hunde hingegen bellen viel häufiger. Dies lässt den Schluss zu, dass beim Hund im Rahmen der Domestikation und Züchtung durch den Menschen das Bellen besonders gefördert wurde.

Warum bellen Hunde? Es gibt Nervositäts- oder Aufregungsbellen, Aufmerksamkeitsbellen, Angstbellen, Abwehr- oder Verteidigungsbellen, Frustrationsbellen und sogar Bellen auf Befehl. Manche Hunde bellen vor Freude, andere wiederum, wenn sie allein gelassen werden. Unerwünschtes Bellen bei ihrem Hund sollten Sie rechtzeitig und konsequent  unterbinden, bevor es zur lästigen Gewohnheit ausartet.

Bellt Ihr Hund, um damit lediglich Ihre Aufmerksamkeit zu erregen, reagieren Sie nicht. Beachten Sie ihn gar nicht!

Schimpfen sie auch mit ihm nicht, denn dadurch würde er sich bestätigt fühlen. Ihr kleiner Schatz hätte nämlich so Ihre Aufmerksamkeit erregt und mehr Zuwendung erhalten, wenn auch im negativen Sinne.

Hört er auf zu bellen, dann loben sie ihn sofort ausgiebig.  Oft genügt diese Übung, wenn Sie über eine gewisse Zeit konsequent verfolgt wird. Hilft dies jedoch nicht, dann können Sie ein harmloses, aber negatives Erlebnis für Ihren Vierbeiner inszenieren: Schaffen Sie sich ein Versteck, in das Sie vom Hund unbemerkt gelangen, und von dem aus Sie ihn jedoch beobachten und erreichen können.  Fängt er an zu bellen, so spritzen Sie Ihren Hund plötzlich mit einer Wasserpistole an.

Wichtig ist, dass er nicht mitkriegt, wer Wasser spritzt! Dann bringt er den Wasserguss nicht mit Ihnen in Verbindung. Der Hund registriert lediglich, dass ihm etwas Unangenehmes wiederfährt, wenn er bellt.


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