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„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“

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Artikel von
Expertenteam

Hunde am Arbeitsplatz

Vierbeiner am Arbeitsplatz motivieren, reduzieren Stress und fördern die Konzentration

Ein schnarchender Hund neben dem Schreibtisch – das ist in vielen Unternehmen bereits ein willkommener und vertrauter Anblick. Vorreiter sind hier die USA: Schätzungen zufolge nehmen 1,4 Millionen Hundebesitzer ihre Tiere mit an den Arbeitsplatz. Weltmarktführer wie Google, Amazon und Mars setzen die Trends und heißen die Vierbeiner ihrer Mitarbeiter herzlich willkommen.

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Auch in Deutschland haben Arbeitgeber die positive Wirkung von Hunden in ihren Büroräumen erkannt: Beim jährlichen Aktionstag „Kollege Hund“ zählt der Deutsche Tierschutzbund mittlerweile mehr als 1000 Firmen, die Hunde an einem festgelegten Schnuppertag Ende Juni erlauben. Dem Tierschutzbund zufolge ist die Erfahrung in vielen Unternehmen so positiv, dass die Hunde ihre Halter zuweilen dauerhaft begleiten dürfen.

Das ist nicht überraschend: Ein schnarchender Hund neben dem Schreibtisch hat  deutlich positivere Effekte, als man auf den ersten Blick annehmen möchte. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Hunde im Büro dieselbe entspannende und motivationsfördernde Wirkung haben wie im privaten Umfeld. Das Streicheln eines Hundes senkt Blutdruck und Herzfrequenz, reduziert Stresshormone und trägt so zum Wohlbefinden des Einzelnen bei. Auch die Verpflichtung, mittags eine Runde mit dem Tier an der frischen Luft spazieren zu gehen, hat positiven Einfluss auf Konzentration und Arbeitsleistung. Das Betriebsklima verbessert sich, da der gemeinschaftliche Umgang mit dem Hund die Kommunikationsbereitschaft, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme im Kollegenkreis fördert.

" Ich bin Dein bester Arbeitskollege

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hunde am Arbeitsplatz haben einen positiven Einfluss auf die Motivation der Angestellten, sie sorgen für ein gutes Betriebsklima und bessere Leistung – somit profitieren nicht nur die Hundebesitzer vom neuen tierischen Kollegen“, fasst Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Erkenntnisse zusammen. Auch für die Chefs hat der Vierbeiner neben dem Schreibtisch Vorteile, wie der amerikanische Professor Randolph T. Barker von der Virginia Commonwealth University nach einer Studie in einem US-Unternehmen schlussfolgert: „Der stressreduzierende, gemeinschaftsstiftende Effekt von Heimtieren könnte ein kostengünstiges Instrument für Firmen sein, um das Wohlbefinden und die Bindung der Mitarbeiter an ihr Unternehmen zu steigern“, sagt Barker.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Kollege Hund ein freundliches, gut sozialisiertes und erzogenes Tier ist. Die Bedürfnisse der Vierbeiner müssen stets erfüllt werden: Dazu gehören ausreichend Bewegung, Kontakt zu vertrauten Personen, ein Ort zum ungestörten Rückzug und ein gefüllter Wassernapf.

Diese wenigen Regeln gelten zum Beispiel für Hunde im Büro bei Mars Petcare:

1. Mindestens 10 m Abstand zwischen zwei Hunden müssen eingehalten werden

2. Die Kollegen in unmittelbarer Arbeitsumgebung müssen zustimmen

3. Der  Arbeitsplatz  wird schnellstmöglich dem Sicherheitsbeauftragten gezeigt.

4. Im Büro muss der Hund an die Leine gelegt werden 

5. 'Gassigehen'  nur außerhalb des Geländes - dazu bitte ausstempeln

6.Jeder Hundehalter bestätigt schriftlich das Anerkennen dieser Regeln

7. Die Hunde dürfen nicht in die Kantine mitgenommen werden

 Aggressive Hunde und Hunde, die viel bellen, bitte nicht ins Büro mitbringen


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