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Gibt es ein Futter, das Welpen schlauer macht und so die Erziehung erleichtert?

„Ein Hund lebt nicht von Fleisch allein“


Gefragt von Vanessa

Gibt es ein Futter, das Welpen schlauer macht und so die Erziehung erleichtert?

default Expertenteam antwortet:

Hallo Vanessa,

das wäre toll und bestimmt ein Verkaufsschlager :-).Aber Spaß beiseite, deine Frage ist berechtigt.

Futter, das ausgewogen ist und alle notwendigen Nährstoffe anbietet, ist die Grundlage für eine gute Entwicklung eines Welpen. Die Entwicklung des Gehirns von Welpen kann schon während der Trächtigkeit und in den ersten Lebenswochen durch optimale Fütterung unterstützt werden.

Vor allem die Versorgung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Docosahexaensäure (DHA) und die Eicosapentaensäure(EPA)) scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen.Quelle:  Kelley R, Lepine A.J. Improving puppy trainability through nutrition. Advances in Puppy & Kitten Health Care. Iams Nutrition Symposium, Seville 2005, pp. 28-33.

Ganz generell ist Futter als Belohnung ein wichtiger Motivator zu "lernen". Damit der Welpe nicht zu viel Kilokalorien bekommt, gibt es nur ein bisschen Futter in den Napf. Der Rest des erlaubten Futters kann durch Lernerfolge erarbeitet werden.

Lernen (und das gilt für Welpen und erwachsene Hunde und auch für uns Menschen) geht nur, wenn man nicht unter Stress steht, sondern sich wohlfühlt. Wohlbefinden wird eher durch weniger, dafür aber das richtige Protein positiv beeinflusst.

Die Wirkweise der Futterzusammensetzung auf Wohlbefinden beruht auf der Erhöhung des Serotoninspiegels im Gehirn durch Reduktion von Protein und Erhöhung von Tryptophan in der Ernährung. „Serotonin wirkt stimmungsaufhellend und reduziert die Impulsivität und die Reaktivität“.  Die genannten diätischen Maßnahmen erleichtern den Transport von Tryptophan (Ko-Faktoren für die Synthese von Serotonin) in das Gehirn, weil Kohlenhydrate im Unterschied zu Fleisch weniger „andere Aminosäuren“ enthält, die während des Transportes in das Gehirn in Konkurrenz zum Tryptophan stehen könnten.Quelle:  Veterinary Focus / / Vol 20 No 1 / / 2010



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