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Reaktion auf Futter /
Wir haben einen KLM der jagdlich geführt wird. Ist es notwendig ihm zwischen den...?

„Ein Hund lebt nicht von Fleisch allein“


Gefragt von Renate

Wir haben einen KLM der jagdlich geführt wird. Ist es notwendig ihm zwischen den Treiben (so 6-7) Traubenzucker oder Vitamine zu geben? Viel

default Expertenteam antwortet:

Hallo Renate,

jagdlich geführte Hunde oder Hunde im Sport haben bestimmte Ansprüche an ihre Ernährung. Mit zunehmender Leistung steigt der Nährstoff- und Energiebedarf der Hunde.

In der Praxis bedeutet das: muss der Hund mehr Leistung bringen, braucht er mehr Energie und diese muss er durch eine höhere Aufnahme an Futter gewährleisten. Normalerweise steigt durch die Aufnahme einer größeren Menge an Futter auch die Aufnahme der zugeführten Nährstoffe. Hier spielt die Zusammensetzung der Nahrung natürlich eine entscheidende Rolle. Das Futter muss energiereich und hochverdaulich sein.

Die Technik der Fütterung ist bei Jagdhunde auch besonders wichtig: Es sollte immer ein zeitlicher Abstand zum jagdlichen Einsatz eingehalten werden. Prof. Zentek empfiehlt hier in seinem buch über die Ernährung des Hundes,  " der Hauptteil der Tagesration sollte am Abend zuvor bzw. ca. 2 Stunden nach Einsatzende verabreicht werden". Mit vollem Bauch kann der Hund seine Leistung nicht abrufen. Es ist allerdings auch möglich den Hund ein paar Stunden vor dem Jagdeinatz einen kleinen Anteil seiner Nahrung zu verabreichen.*

Während des Arbeitseinsatzes braucht der Hund alle 1-2 Stunden die Möglichkeit Wasser aufzunehmen. Das unterstützt seine Leistungsfähigkeit.*

Im Grunde braucht ein gesunder Hund aber die zusätzliche Fütterung während des Einsatzes nicht, wenn eine regelmäßige und ausreichende sprich leistungsangepasste Fütterung vorgenommen wird. Eine Ausnahme bilden hier diejenigen Hunde, die zu einer starken Unterzuckerung neigen (Beispiel: Vorgeschichte Diabetes - Zuckerkrankheit).*

Aber unter uns: Schaden tut es dem Hund natürlich auch nicht und wenn Sie ihm oder ihr Traubenzucker geben möchten, dann sollten Sie das auch weiterhin tun.

 

*Quelle: Ernährung des Hundes; Meyer, Zentek, Enke Verlag;



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