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Wie viel Getreide im Hundefutter ist noch gut?

„Ein Hund lebt nicht von Fleisch allein“


Gefragt von Chiara

Wie viel Getreide im Hundefutter ist noch gut?

default Expertenteam antwortet:

Hallo Chiara,

Im Erhaltungsstoffwechsel (also für den erwachsenen Hund, ohne besondere Leistungen) gibt es keinen absoluten Bedarf an Kohlenhydraten, also 0%. Tragende oder säugende Hündinnen brauchen aber Glukose, wenn diese nicht über die Nahrung zur Verfügung steht, bildet die Hündin aus Aminosäuren Glukose neu, d.h. der Proteinanteil der Ration muss verdoppelt werden.

Das heißt aber nicht, dass Hunde mit Kohlenhydraten, und hier wird sehr häufig Getreide eingesetzt, nicht klar kommen könnten.

Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass Hunde Stärke, also den Hauptbestandteil in Getreide viel besser verdauen können, als Wölfe. Die Domestizierung vom Wolf zum Hund ging offensichtlich insbesondere mit einer Umstellung auf stärkehaltige Nahrung einher.

Hunde leben schon sehr lange mit uns Menschen zusammen (Schätzungen gehen bis zu 30.000 Jahren), wir haben uns zunehmend kohlnehydratreich ernährt, so dass Hunde, die mit dem, was sie im Zusammenleben mit uns Menschen "abstauben konnten", gut verdauen konnten, eine Vorteil hatten.

Durch das Erhitzen von Kohlenhydraten werden diese gut verdaulich für Hunde, so dass Gehalte von ca. 40%, wie sie in extrudiertem Futter zu finden sind, unproblematisch verfüttert werden können.



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