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Ich habe eine taube Bullterrierhündin.Wias kann ich tun, das sie aufhört, immer...?

„Sitz, Platz, Aus – das kleine Einmaleins“


Gefragt von Daniela

Ich habe eine taube Bullterrierhündin.Wias kann ich tun, das sie aufhört, immer den selben Mist zu tun? Ich kann ja nicht schimpfen.

default Expertenteam antwortet:

Hallo Daniela,

das ist eine gute Frage: jeder Hund sollte ein paar Grundregeln kennen und lernen und gerade für einen tauben Hund ist es wichtig seinen Besitzer zu "verstehen".

Egal ob gehörloser Mensch oder gehörloser Hund - hier ist ein ausgefeiltes System der Zeichensprache angebracht.

Wie in der Grundausbildung eines hörenden Hundes muss es auch hier Grundzeichen geben für "Sitz", "Platz" oder "Bleib". Bei deinem Hund ist es ganz wichtig, wie du die Zeichen gestaltest. Dinge, die dein Hund in deiner Nähe ausführen soll, können mit "kleineren Zeichen" bestätigt werden. Dinge, die der Hund in der Entfernung erledigen soll, können nicht nur ein Fingerzeig sein. Hier könntest du vielleicht deinen ganzen Arm bewegen, damit der Hund das Zeichen auch wahrnimmt.

Ein Beispiel: Viele Hundebesitzer belohen ihre Lieblinge mit der Stimme. Ein langezogenes "Feeeeiiiiinnn" mit einer freundlichen Stimme und der Hund weiß sofort - das war richtig! Bei deinem Hund könntest du jetzt ein Handzeichen anwenden, wenn er etwas richtig gemacht hat. Dann sieht dein Hund, ob das jetzt in Ordnung war. Das erwünschte Verhalten kannst du dann mit deinem gewählten Zeichen und einer zusätzlichen Belohnung verstärken.

Wenn du deiner Hündin etwas verbieten möchtest, musst du ähnlich vorgeben. Es darf hier auch ein Zeichen für "Nein" geben. Natürlich solltest du deinem Hund auch -wie einem hörenden Hund- zeigen, was du meinst oder was du jetzt von ihr willst.

Bei einem tauben Hund ist es auch ganz wichtig, dass er dich ansieht und erkennt, was du von ihm möchtest. Der höhrende Hund muss den Besitzer dazu nicht immer im Auge haben. Ein kurzes Antippen oder auf den Boden treten, damit der Hund die Vibration mitbekommt, sind hier manchmal nötig. Das ist gerade bei einem unerwünschten Verhalten wichtig, denn dann hat der Hund seine Aufmerksamkeit meistens auf andere Dinge gerichtet.

Versuche klar zu sein in deinen Zeichen und deiner Körpersprache, denn nur dann kann dich deine Hündin auch "verstehen"!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Training!

 

 

 



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